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Projekt REDEMA für ein besseres Rothirsch-Management in den Nationalparks Sächsische und Böhmische Schweiz

Ein deutsch-tschechisches Forschungsteam hat ein gemeinsames Projekt gestartet, das den Einfluss des Rothirsches und anderer Huftiere auf die Regeneration des Waldes in den Nationalparks untersucht.

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Im Vorhaben „Verbesserung der Effektivität des Rothirsch-Managements durch grenzübergreifende Ansätze (REDEMA)" arbeiten Wissenschaftler:innen der TU Dresden mit Forschenden der Tschechischen Agraruniversität in Prag (ČZU) und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung Görlitz sowie beiden Nationalparkverwaltungen zusammen.

Der Rothirsch ist lokal der größte Pflanzenfresser. Die Expert:innen gehen davon aus, dass seine Zahl in beiden Nationalparks aktuell stark ansteigt. Da junge Waldbäume zur bevorzugten Nahrung der Hirsche gehören, kann ihre Vermehrung die Erholung der durch Trockenheit, Borkenkäfer und Brände stark geschwächten Wälder bedrohen.

Die Forschenden wollen nun in beiden Nationalparks insgesamt 30 Rothirsche mit Telemetrie-Halsbändern besendern, um Einblicke in ihre Aktivitäten und Raumnutzung zu gewinnen. 

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Ermittlung der Rotwilddichten.

Zudem wollen sie untersuchen, welche Rolle Wölfe bei der Regulierung der Huftierpopulation spielen und welchen Einfluss Jagd, Tourismus und Entwaldung haben. 

Im Umkehrschluss ist auch der Einfluss der Rothirsche auf die Waldvegetation von Bedeutung. Die neuen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, das Wildtier-Management der Region zu verbessern.

Das Projekt wird durch das EU-Programm Interreg Sachsen – Tschechien 2021-2027 finanziert.

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