Lebensmittelhygienisch relevante Parasiten bei frei lebendem Wild und deren Detektierbarkeit

(01.11.2011) R. WINKELMAYER und P. PAULSEN; Wien. Tierärztl. Mschr. - Vet. Med. Austria 98 (2011), 239 - 244

Die Erkennung von Parasiten und parasitären Veränderungen im Rahmen der gesetzlich normierten Wildfleischuntersuchung weist prinzipiell die selben Einschränkungen bzw. Möglichkeiten wie die visuelle Schlachttier- und Fleischuntersuchung auf.

Routinemäßig sind nur zur Untersuchung auf Trichinella sp. besondere Methoden vorgesehen.

Die erste - und im Falle der Direktvermarktung auch finale - Untersuchung sowohl der äußeren Haut als auch der sichtbaren Muskulatur, des Brust- und Bauchfells und der inneren Organe erfolgt im Regelfall zuerst durch Jäger und "kundige Personen", und nur bei - gesetzlich definierten - bedenklichen Veränderungen durch den amtlichen Tierarzt.

Im Fall der Vermarktung des Wildes über Wildbearbeitungsbetriebe wird die Endbeurteilung vom amtlichen Tierarzt vorgenommen. Die Anpassung der Wildfleischuntersuchung an "neue" bzw. neu bewertete Parasiten erfolgt gegebenenfalls über entsprechende rechtliche Änderungen.

www.wtm.at



Artikel kommentieren

Weitere Meldungen

ESCCAP

ESCCAP: Neue Empfehlung zu parasitären Erkrankungen bei Kleintieren

Im Juli 2017 veröffentlichte der europäische Verband von Veterinärparasitologen ESCCAP die erste Empfehlung für die Bekämpfung von Erkrankungen der wichtigsten Parasiten und Pilzinfektionen bei Kleintieren in Europa
Weiterlesen

Koproskopische Diagnostik in der Veterinärparasitologie

Koproskopische Diagnostik in der Veterinärparasitologie

Dieses interaktive Tool von ATF und Vetion.de gibt Tierärzten sowie Tiermedizinischen Fachangestellten Sicherheit bei der koproskopischen Untersuchung und Erkennung parasitärer Stadien im Kot der Nutz- und Haustiere
Weiterlesen

Blutmahlzeit; Bildquelle: Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM)

Mücken können tropisches Chikungunya-Virus auch bei niedrigen Temperaturen verbreiten

Neue im Hochsicherheits-Insektarium des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) durchgeführte Experimente zeigen, dass sich in der Asiatischen Tigermücke auch bei relativ milden Temperaturen von 18 Grad Celsius Chikungunya-Viren vermehren können
Weiterlesen

Sergej Franz; Bildquelle: TWINCORE

Gängige Desinfektionsmethoden töten zuverlässig Chikungunya Viren ab

Unser Klima verändert sich und damit auch die Verbreitungsgebiete von Infektionskrankheiten. Erkrankungen, die noch bis vor wenigen Jahren als reine Tropenkrankheiten galten, dringen inzwischen bis nach Europa vor
Weiterlesen

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

Stechmücken im Gepäck – Welche Tropenkrankheiten bringt der Klimawandel nach Europa?

Immer wieder gelangen tropische Stechmücken wie die Asiatische Tigermücke Aedes albopictus mit Warenlieferungen oder im Gepäck von Reisenden nach Europa.
Weiterlesen

Ticks on migratory bird; Bildquelle: Uppsala University

Ticks on migratory birds found to carry newly discovered hemorrhagic fever virus

In a new study, researchers at Uppsala University and other institutions have identified genetic material from the recently identified Alkhurma hemorrhagic fever virus in the tick species Hyalomma rufipes
Weiterlesen

Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) gefangen in Rovinj (Kroatien); Bildquelle: Dorian D. Dörge (Goethe-Universität)

Tigermücken sind noch auf dem Vormarsch

Die Einwanderung von Gelbfiebermücken und Tigermücken hat Tradition und wird durch den globalen Wandel sowie den Waren- und Reiseverkehr beschleunigt
Weiterlesen

Ameisennest; Bildquelle: Berner Fachhochschule

Weniger Zecken dank Ameisen

In einer neuen Studie konnten Forschende der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL der Berner Fachhochschule nachweisen, dass Waldameisen das lokale Zeckenvorkommen deutlich reduzieren können
Weiterlesen


Wissenschaft


Universitäten


Neuerscheinungen