EFSA bewertet die Sicherheit von Formaldehyd in Futtermitteln 

(18.02.2014) Formaldehyd wird derzeit als Futterzusatz sowie als Konservierungsmittel für Magermilch bei der Schweinemast verwendet.

In ihrer Risikobewertung kamen die Sachverständigen der EFSA zu dem Schluss, dass für Verbraucher, die der Substanz über die Lebensmittelkette ausgesetzt sind, zwar kein Gesundheitsrisiko besteht, dass das Einatmen von Formaldehyd jedoch Krebs verursachen kann.

EFSA Daher sollten geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um die Anwenderexposition gegenüber Futtermitteln, die Formaldehyd enthalten, zu verringern.

Link: Ist beim Einsatz von Farbstoffen in Futterzusätzen die Verbrauchersicherheit ebenso ein Thema wie die Tiersicherheit?

Link: Warum ist die Exposition bei Menschen und Tieren unterschiedlich? Wie wirkt sich dies auf Risiken für die menschliche und tierische Gesundheit aus?



Artikel kommentieren

Weitere Meldungen

Gabriele Berg und Tomislav Cernava vom Institut für Umweltbiotechnologie der TU Graz nützen Mikroorganismen zur natürlichen Entkeimung von Bruteiern.; Bildquelle: Lunghammer/TU Graz

Keimfreie Bruteier: Neue Alternative zum gängigen Formaldehyd

In Großbrütereien werden Bruteier derzeit mittels toxischer Formaldehydbehandlungen von Keimen befreit. Forschende von TU Graz, acib und Roombiotic haben nun eine natürliche Alternative entwickelt
Weiterlesen