Forschungsvorhaben zur Ebermast im ökologischen Landbau geplant

(30.03.2011) Die betäubungslose Ferkelkastration halten Tierschützer und Verbraucher für sehr bedenklich bis nicht mehr hinnehmbar. Mittelfristig soll sie durch andere Verfahren ersetzt werden.

Im ökologischen Landbau wird bereits ab 2012 die betäubungslose Ferkelkastration verboten. Ein möglicher Ausweg ist die Ebermast. Dabei muss insbesondere das Problem des Ebergeruchs gelöst werden, Grund dafür, dass Eberfleisch von Verbrauchern nicht akzeptiert wird.

Im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und anderer Formen nachhaltiger Landwirtschaft sollen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Förderung der Ebermast im ökologischen Landbau durchgeführt werden.

Dabei geht es sowohl um genetische Voraussetzungen als auch um die Optimierung der Haltung und Fütterung. Auch sollen geeignete Verarbeitungsverfahren für Eberfleisch entwickelt und Vermarktungskonzepte erarbeitet werden.

Die Bekanntmachung über die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben ist im Bundesanzeiger Nr. 45 veröffentlicht worden. Projektnehmer können Anträge bis zum 30. April 2011 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung einreichen.

Weitere Informationen: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) - www.ble.de, Bekanntmachung Nr. 02/11/51

Renate Kessen, www.aid.de

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