Afrikanische Schweinepest in der Ukraine

(25.08.2012) Die Befürchtungen von Veterinären, dass sich die Afrikanische Schweinepest weiter ausbreitet und auf dem Weg nach Westen ist, sind offensichtlich wahr geworden.

Der Erreger ist nun erstmals in der Ukraine in einem Schweinebestand nachgewiesen worden, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium mit.

Die Einfuhr von lebenden Schweinen und Schweinefleischerzeugnissen in die EU aus den osteuropäischen Staaten, in denen die Afrikanische Schweinepest seit etwa fünf Jahren auftritt, ist seitdem verboten.

Wie das BMELV mitteilt, ist eine Verschleppung des Erregers aber auch über Lebensmittel, wie Rohwürste oder Salami möglich. Reisende dürfen aus gefährdeten Regionen keine derartigen Lebensmittel mitbringen.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Ähnlich wie die Klassische Schweinepest führt sie bei infizierten Tieren zu Störungen des Allgemeinbefindens, hohem Fieber, Apathie, wässrigem Durchfall und Atemproblemen.

Renate Kessen, aid.de



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