Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts publizieren erfolgreich

(01.01.2013) Die Ausgabe 12/2012 der Zeitschrift „Laborjournal“ listet in einer Publikationsanalyse die meistzitierten Autorinnen und Autoren in der Tiermedizin im deutschsprachigen Raum von 2006 bis 2009 auf.

Insgesamt 13 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) stehen dabei unter den 50 meistzitierten Forschern, davon 7 unter den ersten 25. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stammen aus acht der elf Fachinstitute des FLI und repräsentieren vier von sechs FLI-Standorten.

Vom Hauptsitz auf der Insel Riems bei Greifswald sind zwei Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftler in der Liste vertreten.

„Wir freuen uns über dieses hervorragende Ergebnis, das die Qualität unserer breit aufgestellten Forschungsarbeit widerspiegelt“ kommentiert der Präsident des FLI, Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, die Publikationsanalyse. Er selbst steht an Platz 3 mit 1287 Zitaten aus 65 Artikeln.

Die in den Publikationen behandelten Themen reichen von Vogel- und Schweinegrippe über Blauzungenkrankheit und BSE bis hin zu bakteriellen Infektionen, Antibiotikaresistenzen und Reproduktionsmedizin bei landwirtschaftlichen Nutztieren.

Die Ludwig-Maximilians- Universität München ist ebenfalls mit acht Wissenschaftlern vertreten,  die meisten in der Liste geführten Wissenschaftler arbeiten in Zürich.

Bei den meistzitierten Artikeln steht das FLI mit Prof. Dr. Stefan Schwarz als Co-Autor einer Publikation zu Antibiotikaresistenzen auf Platz 7 von 10. Unter den meistzitierten Übersichtsarbeiten liegt Dr. Gereon Schares als Co-Autor einer Arbeit über den Rinderparasiten Neospora caninum auf Platz 1, Platz 4 belegt ein Artikel über Herpesviren von Prof. Thomas Mettenleiter, Dr. Barbara Klupp und Dr. Harald Granzow von der Insel Riems.



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