Adrian B. Hehl ist Professor für Molekulare Parasitologie

(08.02.2013) Adrian B. Hehl ist vom Vetsuisse-Rat zum ausserordentlichen Professor ad personam für Molekulare Parasitologie ernannt worden. Er lehrt und forscht am Institut für Parasitologie der Vetsuisse-Fakultät in Zürich.

Adrian B. Hehl ist im Kanton Bern aufgewachsen, hat das Lehrerseminar absolviert und arbeitete danach als Oberstufenlehrer in Bern. Ab 1985 studierte er an der Universität Bern Biologie mit Schwerpunkt Zell- und Molekularbiologie.


Adrian B. Hehl
Sein Doktorat auf dem Gebiet der molekularen Mikrobiologie und ein anschliessendes Postdoktorat absolvierte er am Institut für Mikrobiologie der Universität Bern. Nach dreijähriger Tätigkeit als Postdoctoral Fellow an der Stanford University (USA) wurde er 1998 zunächst Assistent, später Oberassistent und wissenschaftlicher Abteilungsleiter am Institut für Parasitologie der Universität Zürich.

2005 habilitierte Adrian B. Hehl und 2008 wurde er Titularprofessor für molekulare Parasitologie an der Universität Zürich.

Sein Forschungsgebiet umfasst die Zellbiologie und Evolution von sekretorischen Transportsystemen und Organellen in einzelligen Parasiten. Von besonderem Interesse sind die Prozesse und Strukturen zwischen Parasit und Wirtsorganismus beziehungsweise Umwelt. Dazu kommen systembiologische Ansätze zur Untersuchung wie sich Parasiten an ihre ökologische Nische anpassen.



Weitere Meldungen

Vetsuisse Neuro Nights - Epilepsie

Vetsuisse Neuro Nights - Epilepsie: Wenn das Gehirn seinen eigenen Kopf hat

Nestlé Purina unterstützt die Weiterbildung zum Thema Epilepsie bei Kleintieren am 3. September 2020 im Tierspital Bern - die teilnahme ist gratis!
Weiterlesen

Prof. Dr. Hanno Würbel; Bildquelle: Vetsuisse Fakultät

Tierversuche sollen verlässlichere Resultate bei geringerer Tierzahl erzielen

Internationale Expertinnen und Experten haben auf Einladung der Universität Bern neue Empfehlungen zur Planung von Tierversuchen ausgearbeitet
Weiterlesen

Sven Rottenberg; Bildquelle: Universität Bern

EU-Forschungsgelder für Sven Rottenberg

Sven Rottenberg vom Institut für Tierpathologie der Universität Bern wird vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit einem renommierten ERC Advanced Grant ausgezeichnet
Weiterlesen

Symposium Pferde 2019: Die Schweizer Rückenstudie

Symposium Pferde 2019: Die Schweizer Rückenstudie

Das Symposium Pferde 2019 findet am Freitag 8. November (Fachtagung) und Samstag 9. November (Publikumsveranstaltung) an der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich statt
Weiterlesen

Vetsuisse-Fakultät

Futter mit Rohfleisch ist ein Gesundheitsrisiko

In jedem zweiten Hundefutter aus rohem Fleisch finden sich multiresistente Bakterien. Das zeigt eine Untersuchung der Universität Zürich an Rohfutter-Proben, sogenannten "Barf"-Menus
Weiterlesen

Je nach Futter waren die Zähne der Meerschweinchen unterschiedlich stark abgerieben, am meisten bei der Fütterung mit Bambus.; Bildquelle: UZH

Wie die Zähne von Säugetieren abgerieben werden

Zähne von Säugetieren werden ständig abgerieben. Wie genau der Zahnabrieb abläuft, ist allerdings nicht bekannt. Forschende der Universität Zürich zeigen, dass die verschiedenen Bereiche der Zähne von Pflanzenfressern unterschiedlich anfällig gegen Zahnabrieb sind
Weiterlesen

Der Sand sinkt im Pansen nach unten und sammelt sich im Labmagen, passiert den Darm und wird im Kot ausgeschieden.; Bildquelle: UZH

Spülsystem im Magen schont die Zähne der Wiederkäuer

Ziegen, Schafe und Kühe nehmen mit dem Fressen oft zahnschädigende Erdpartikel auf. Wie sich die Tiere vor zu schnellem Zahnabrieb schützen, zeigen nun Forschende der Universität Zürich auf
Weiterlesen

Eine Varroa destructor Milbe auf dem Thorax einer experimentellen Europäischen Honigbiene, Apis mellifera.; Bildquelle: Geoffrey R. Williams

Kombination von Insektengift und Milben schwächt Honigbienen

Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern haben entdeckt, dass ein Zusammenwirken zwischen der Milbe Varroa destructor und Neonikotinoiden die Lebensdauer von Honigbienen beeinträchtigt
Weiterlesen

Von allen Pflanzenfressern liegen die Elefanten am häufigsten in Seitenlage.; Bildquelle: Christian Schiffmann

Liegen, sitzen oder stehen: Die Grösse der Tiere bestimmt die Ruheposition

Kühe liegen immer in Brustlage, um ihre Verdauungsvorgänge nicht zu unterbrechen. Nagetiere ruhen sich auch sitzend aus, Riesenkängurus auch manchmal auf dem Rücken
Weiterlesen


Wissenschaft


Universitäten


Neuerscheinungen