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Welpentrio im WSC Wolfsforschungszentrum der Vetmeduni Vienna
Franziska Freudensprung/WSC
Allgemein

Erster Nachwuchs seit acht Jahren: drei Wolfswelpen im WSC Wolfsforschungszentrum der Vetmeduni Vienna

Über drei neue Wolfswelpen freut sich die Core Facility Wolf Science Center (CF-WSC, Wolfsforschungszentrum), das im Wildpark Ernstbrunn angesiedelt ist und zur Vetmeduni gehört. Es ist der erste Nachwuchs seit acht Jahren.

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Somit ist die Freude über die Jungtiere besonders groß. Die drei nordamerikanischen Grauwölfe stammen aus Wildparks und Zoos aus der EU und werden nun im Wolfsforschungszentrum von Hand aufgezogen.

Das Geschwisterpaar Meeko und Kaya sowie das Weibchen Aiyana ergänzen die Wölfe am WSC und bilden die nächste Wolfsgeneration. 

„Nachwuchs im Wolfsforschungszentrum bedeutet für die Forscher:innen der Vetmeduni ihre langjährigen Forschungsarbeiten fortsetzen zu können und somit weiter international sichtbare Spitzenforschung zu generieren“, erklärt Otto Doblhoff-Dier, Vizerektor für Forschung und internationale Beziehungen der Vetmeduni.

Insgesamt leben nun zehn Wölfe und dreizehn Hunde in der Forschungseinrichtung, die Forscher:innen aus aller Welt nach Ernstbrunn bringt.

Als Wolfspat:innen von Anfang an dabei

Ab sofort sucht das Wolfsforschungszentrum neue Patinnen und Paten für die Jungwölfe Kaya, Meeko und Aiyana. Ein spezielles Patenschaftsprogramm ermöglicht es, die neuen Wölfe vom Welpenalter an zu begleiten und ihr Heranwachsen mitzuerleben.

Pat:innen erhalten regelmäßige Informationen über die wissenschaftlichen Arbeit der Tiere aus erster Hand. Die Einnahmen aus Spenden und Patenschaften sind für die kostenintensive Aufzucht und Haltung der Tiere in weitläufigen Gehegen sehr wertvoll.

In enger Bindung zum Menschen

Eine vertrauens- und respektvolle Beziehung zwischen den Tieren und den Tiertrainer:innen ist die grundlegende Voraussetzung für die wissenschaftliche Arbeit. Aus diesem Grund werden alle Tiere des Wolfsforschungszentrums intensiv mit dem Menschen und Artgenossen sozialisiert, was sie zu besonderen Tieren für die Forschung macht.

 

Die Tiere nehmen nach dem Freiwilligkeitsprinzip an unterschiedlichen Studien zu den verschiedensten Themenbereichen (z. B. Domestikation, Verhalten, Kognition, Physiologie, Tierhaltung) teil. Ihre Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse zu den beiden Unterarten und ermöglichen es, insbesondere den Wolf besser zu verstehen.

„Die drei kleinen Wolfswelpen halten alle Tiertrainerinnen ordentlich auf Trab. Den Kleinen geht es sehr gut, sie legen jeden Tag ordentlich an Gewicht zu und erkunden mit viel Energie ihr Gehege. Langweilig ist den kleinen Entdeckern und damit uns Menschen nie“, beschreibt die wissenschaftliche Leiterin und erfahrene Handaufzieherin Marianne Heberlein die Arbeit mit dem Wolfsnachwuchs.

Die ersten fünf Monate werden die Welpen rund um die Uhr von den Tiertrainerinnen des WSC betreut. Die intensive Sozialisierung stellt sicher, dass sie einen engen und vertrauten Umgang auch im erwachsenen Alter mit den Bezugspersonen haben und ermöglicht so erst die ganze Forschung.

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