VetInnovations stellt das Auris No. 2. Pflege-Konzentrat vor

(20.02.2019) Auris 2 schafft ideale Voraussetzungen für eine Sanierung einer Otitis externa durch eine natürliche dermatologische Ohrpflege, ohne dass der Veterinär für diese Anwendung auf Antibiotika und/oder Kortisone zurückgreifen muss. 

Manchmal fängt es an, schon bevor der Hund ein hohes Alter erreicht hat. Es hat dann nichts mit der rassetypischen Altersschwerhörigkeit zu tun, die etwa ab dem 9. Lebensjahr einsetzt.

VetInnovations Das Tier kratzt sich am Ohr, schüttelt den Kopf, den es oft schiefhält. Das Tier reagiert aber auch verspätet auf Zurufe, zuckt zusammen und erschreckt überrascht, da es nichts von der Annäherung der Besitzer bemerkt hat. Bis man erstaunt feststellt, der Hund ist schwerhörig.

Eine mögliche Erklärung ist, dass der Gehörgang verstopft ist durch Haare, Dreck oder Ohrenschmalz. Oft trifft man auf entzündetes Gewebe. Und nicht selten hat diese Ohrenentzündung am Außen- oder Mittelohr eine längere Geschichte. Die Otitis externa ist einer der häufigsten Gründe für einen Tierarztbesuch.


Weimaraner mit chronischer Otitis externa
Nicht selten entwickelt sich eine für das Tier wie auch den Tierhalter belastende chronische Ostitis. Es ist selbstredend, dass es auch davon abhängt, wie lang und verwinkelt ein Gehörgang ist. Und es gibt Hunderassen, die besonders empfänglich sind für Otitis.

Bei Pudel, Drahthaarterrier, Schnauzer ist der Gehörgang besonders behaart und verstopft entsprechend leicht. Neufundländer, Münsterländer und Bernhardiner haben einen ausgeprägt engen Gehörgang, der sich leicht zusetzt.

Auch die besondere Form der Ohrmuscheln (zB beim Basset oder beim Cocker) begünstigen das Zustandekommen einer Otitis.

Was aber sind jenseits der rassebedingten Faktoren die Auslöser einer Otitis externa? Primäre Faktoren sind ein zu feuchter Gehörgang, inflammatorische Hautbilder wie atopische Dermatitis, Seborrhoe, eine Nahrungsmittelallergie, Schmutz, aber auch Fehlfunktionen der Schilddrüse.

Diese Faktoren werden überlagert durch sekundäre Faktoren wie bakterielle Infektionen oder ein überschießendes Wachstum von Hefen wie zB Malassezia oder Candida.

Es bilden sich in einem unzugänglichen, feuchten Milieu lokal unerwünschte Biofilme, die zumal bei chronischem Verlauf, nur schwer zu behandeln sind. 


Befund einer otitischen Infektion im rechten Ohr
Der Veterinär muss zudem nicht nur gegen eine Entzündung vorgehen, sondern auch Bakterien und Hefen bekämpfen. Ein erster elementarer Schritt ist eine sorgfältige Reinigung (Spülung) des Gehörgangs.

Dem muß ein behutsamer Wiederaufbau der natürlichen Hautbarriere folgen.  Maßnahmen müssen getroffen werden, die geschädigte natürliche Hautflora zu stützen.

Die häufig anzutreffende pathogene Keimflora umfasst Spezies wie Pseudomonas aeruginosa, Staphylococcus intermedius sowie diverse Hefen (diverse Malassezia und candida Stämme).

Eine orale systemische Behandlung ist nicht untypisch. Diese birgt aber auch stets das Risiko einer Resistenzentwicklung gegen verabreichte Antibiotika. Erst recht, wenn, wie im Falle einer oft hartnäckigen chronischen Otitis, mit längeren Behandlungszeiten zu rechnen ist.

Viel Fortschritt wäre erreicht durch ein innovatives Pflegeprodukt, bei dem man die natürliche Hautflora im Innenohr unterstützt, dadurch die Erregerflora verdrängt und auf eine Bekämpfung der Erregerbakterien mit Antibiotika verzichten kann.

Vorteilhaft wäre auch, wenn durch hochwertige natürliche Hautpflegeprodukte und ohne jede Gabe von Kortisonen der entzündete Gehörgang beruhigt und dauerhaft in einen normalen nicht entzündeten Zustand überführt werden kann.


Endoskopische Aufnahme des rechten Ohrs vor Behandlungsbeginn

VetInnovations hat dazu mit Auris 2 ein Ohrpflegekonzentrat mit wirksamen Naturstoffen entwickelt, das solche postantibiotischen Konzepte bei gleichzeitiger nicht-steroidaler anti-inflammatorischer Beruhigung des Gehörgangs ermöglicht (NSAS, non-steroidal-antiinflammatory skincare).

Dazu greift VetInnovations auf das für die Pflege inflammatorischer Hautbilder erfolgreich verwendete und bewährte MicroSilver BG zurück. Und man kombiniert dessen Wirkung mit einigen bewährten Naturstoffen, die die Wirkung synergistisch verstärken können.


Endoskopische Aufnahme des rechten Ohrs 12 Tage nach Behandlungsbeginn

Sphingolipide zeigten schon 1884 so ungewöhnlich Merkmale, wenn nicht gar rätselhafte Produkteigenschaften, dass man zur Taufe in Ermangelung besserer Erkenntnisse einen der Bausteine (Sphingosin) kurzerhand nach der antiken Sphinx benannt hat.

Noch vor 30 Jahren hat man Sphingolipide lediglich für exotische Elemente in biologischen Membranen gehalten. Heute weiß man, dass sie u.a. zentrale Funktionen bei der Ausbildung der natürlichen Hautbarriere haben.

Sie bilden gewissermaßen den Kitt für die abgestorbenen Zellen im Stratum corneum. Aber viel mehr als nur das. Denn Ceramide sind damit verantwortlich für den Schutz tieferer Hautschichten gegen schädliche Umwelteinflüsse. Linolsäure als essentielle Fettsäure wird in der Haut nur als Ceramidbestandteil vorrätig gehalten.


Endoskopische Aufnahme des rechten Ohrs 10 Wochen nach Behandlungsbeginn

Inflammatorische Hautbilder wie Dermatosen gehen oft Hand in Hand mit Mangelerscheinungen bei den Hautceramiden. Ceramide selbst sind nicht antibakteriell, wenn sie aber mit der Zeit natürlich abgebaut werden, setzen sie vor Ort Fettsäuren mit hoher antibakterieller Wirkung frei.

Sie bilden daher ein lokales Depot im Stratum corneum gegen biologische Übergriffe durch eine pathogene Hautflora. Das bewirkt eine synergistische bzw. komplementäre Wirkung, wenn man Ceramide zusammen mit dem auf der Hautoberfläche arbeitendem MicroSilver BG verwendet.

VetInnovations setzt drei verschiedene Ceramide ein und ergänzt sie durch ein zusätzliches pflanzliches Phytosphingoglipid, das die Rückkehr in einen nicht-inflammatorischen Status unterstützt.

VetInnovations empfiehlt  die Reinigung des Gehörgangs mit Auris 1 als Vorbehandlung

Auris 2 schafft ideale Voraussetzungen für eine Sanierung einer Otitis externa durch eine natürliche dermatologische Ohrpflege, ohne dass der Veterinär für diese Anwendung auf Antibiotika und/oder Kortisone zurückgreifen muss.  Das Ohrkonzentrat Auris 2 läßt sich gut applizieren. Es „versickert“ nicht, sondern positioniert die Inhaltsstoffe verlässlich an Ort und Stelle.

Die wiederholte Anwendung von Auris 2 führt zu einem sanierten Gehörgang mit einer natürlichen Mikroflora und einer auch für den Gehörgang gestärkten Hautbarriere.


Kontakt:  
Dr. Arnoud Oudejans
Tierarzt
+49 151 19526254
E-maiI: info@vetinnovations.de
Internet: www.vetinnovations.de



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