Spende von Mars für Traumatisierten-Hilfsverein

(13.09.2014) Bei einem Solidaritätsschwimmen in Leverkusen stiegen Angehörige von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften ins Schwimmbecken, um Geld für traumatisierte Kollegen zu sammeln.

Mit einer Spende der Mars-Initiative Zukunft Heimtier kamen insgesamt 1350 Euro zusammen. Das Geld kommt dem Hilfsverein H.I.T. zugute und soll in hundegestützte Interventionen für Einsatzversehrte fließen.

Das Solidaritätsschwimmen für traumatisierte Soldaten, Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte fand im Rahmen der 3. Swim Challenge im Sportpark Leverkusen mit insgesamt 70 Teilnehmern statt.


Engagierten sich für Traumatisierte (v.l.n.r.): Horst Dieter Bias, Triathlon-Weltmeister und Schwimm-Europameister; Georg Boßhammer, Leiter des Sportparks Leverkusen; Dr. Britta Siegers, achtfache Paralympics-Siegerin; Tiina Ripatti, Veranstaltungsmanagerin Sportpark Leverkusen; Assistenzhündin Lina; Benno Schmidt und Tobias Thun, beide Verein H.I.T.

Darunter waren ursprünglich nur ein Dutzend Freiwillige, die mit ihren erkraulten Kilometern Spenden für Kollegen mit einem posttraumatischen Belastungssyndrom (PTBS) sammeln wollten.

Am Ende schwammen aber fast alle Teilnehmer der Swim Challenge für den guten Zweck – darunter prominente Sportler wie Dr. Britta Siegers, achtfache Paralympics-Siegerin, und Horst Dieter Bias, Triathlon-Weltmeister und Schwimm-Europameister.

Insgesamt kam eine Spendensumme von 1350 Euro zusammen. Den Löwenanteil von 1000 Euro spendete Zukunft Heimtier, eine Initiative des Tiernahrungsherstellers Mars. Das gesamte Geld geht an den Verein H.I.T. („Hundegestützte Interventionen bei Trauma“), der damit hundegestützte Interventionen für die PTBS-Betroffenen bei Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften finanzieren will.

„Der Verein H.I.T. setzt sich mit seinem ehrenamtlichen Engagement vorbildlich für Menschen ein, die im Einsatz traumatisiert wurden“, sagt Rolf Zepp von der Initiative Zukunft Heimtier. „Es ist uns ein großes Anliegen, den Verein in seinem Bemühen zu unterstützen, den Betroffenen hundegestützte Hilfe zukommen zu lassen.“

Die Zahl der Soldaten, die nach einem Kriegseinsatz eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln, steigt seit Jahren: Wurden nach Angaben der Bundeswehr im Jahr 2004 erst 100 Menschen wegen PTBS behandelt, so waren es 2013 bereits 1423 Personen. Ziel des Vereins H.I.T. ist, diese Menschen künftig von der heilsamen Wirkung von Therapiebegleithunden profitieren zu lassen.




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