Mars unterstützt Assistenzhunde für traumatisierte Soldaten

(16.09.2016) Vom tapsigen Hundewelpen zum Assistenzhund: Um traumatisierte Soldaten mit einem Helfer auf vier Pfoten zu unterstützen, sammelt der Verein ‚H.I.T.‘ Geld bei einem Wohltätigkeitsschwimmen. Mit einer Spende von 1000 Euro sichert die Mars-Initiative ‚Zukunft Heimtier‘ die Hunde-Ausbildung in den kommenden Monaten.

Noch sind Asta und Easy tapsige Labrador-Welpen, neugierig und für jeden Unfug zu haben. Zum Abschluss ihrer mehrjährigen Ausbildung sollen sie gut trainierte Assistenzhunde sein, die ihre Herrchen in heiklen Situationen unterstützen.


Unterstützer des Vereins H.I.T. schwammen ihre Runden, um Spenden für die Ausbildung von Labrador Asta zu sammeln. 1000 Euro von der Initiative ‚Zukunft Heimtier‘ waren ihnen bereits sicher.

„Soldaten, die mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) aus einem Auslandseinsatz zurückkommen, haben meist große Probleme, sich wieder im deutschen Alltag zurechtzufinden“, sagt Benno Schmidt, Oberstleutnant der Reserve und zweiter Vorsitzender des Vereins ‚H.I.T – Hundegestützte Interventionen bei Trauma‘.

„Viele Betroffene leiden unter Flashbacks, Albträumen und einem belastenden Gedankenkarussell. Sie trauen sich nicht mehr unter Menschen und verzweifeln an ihren Erinnerungen. Ein normales Familienleben ist dann kaum noch möglich.“

Assistenzhunde, wie Asta und Easy es werden sollen, können in solchen Fällen enorm helfen. „Ein gut ausgebildeter Hund gibt den Tagen Struktur, er vermittelt Sicherheit, gibt der Familie ein Zusammengehörigkeitsgefühl und erkennt, wann sein Halter eine Auszeit braucht“, sagt Schmidt.

Um die Ausbildung der beiden Labradore und weiterer Hunde zu finanzieren, hat sein Verein bereits zum dritten Mal zu einem Solidaritätsschwimmen in den Sportpark Leverkusen geladen. Engagierte Sportler zogen dort Runde um Runde, um Spenden zu erschwimmen.

Ein Großteil des eingebrachten Geldes kommt auch in diesem Jahr von ‚Zukunft Heimtier‘, einer Initiative der deutschen Tochter Mars Petcare von Mars, Inc. „Der Verein ‚H.I.T.‘ setzt sich ebenso wie wir dafür ein, dass Menschen von den positiven Effekten von Hunden profitieren“, sagt Kristina Richter, Sprecherin der Initiative ‚Zukunft Heimtier‘.

„Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir mit unserer Spende die Ausbildung von Assistenzhunden für traumatisierte Soldaten unterstützen können.“




Artikel kommentieren

Weitere Meldungen

Dr. Iris Schöberl

Erhard-Olbrich-Preis an Iris Schöberl und Lisa Ott

Mit ihren Forschungsfragen haben sie für neue Erkenntnisse in der Mensch-Tier-Beziehung gesorgt: Dr. Iris Schöberl und Lisa Ott sind die diesjährigen Gewinnerinnen des Erhard-Olbrich-Preises
Weiterlesen

Zukunft Heimtier

Mars schreibt „Erhard-Olbrich-Preis“ aus

Zu Ehren des verstorbenen Entwicklungspsychologen Prof. Dr. Erhard Olbrich stiftet Mars einen Forschungspreis für herausragende Arbeiten im Bereich der Mensch-Tier-Beziehung - Einsendeschluss ist der 30. Juni 2017
Weiterlesen

Zukunft Heimtier

Marktforschung: Hundehaltung 4.0

Die aktuellen gesellschaftlichen Trends spiegeln sich auch im Umgang mit Vierbeinern wider, wie eine Marktforschungsstudie für die Mars-Initiative ‚Zukunft Heimtier’ analysiert hat
Weiterlesen

Die Veranstalter (v.l.n.r.) Prof. Dr. Erhard Olbrich, PD Dr. Andrea Beetz und Dr. Rainer Wohlfarth lockten mit dem Trendthema ‚Tiergestützte Psychotherapie‘ rund 250 Teilnehmer zu ihrer Tagung im Schwarzwald; Bildquelle: Initiative Zukunft Heimtier

Erste Tagung zu Psychotherapien mit tierischer Hilfe

Der Einsatz von Vierbeinern als wertvolle Unterstützung bei der Behandlung von psychischen Krankheiten wie Depression, ADHS oder Borderline-Syndrom stand im Fokus der ersten Tagung zu tiergestützter Psychotherapie im deutschsprachigen Raum
Weiterlesen

European Society for Animal Assisted Therapy (ESAAT)

Erste Tagung zu tiergestützter Psychotherapie

Experten für tiergestützte Therapie tagen am 9. und 10. Oktober 2015 in Baden-Württemberg - 250 internationale Teilnehmer erwartet
Weiterlesen

Engagierten sich beim Wohltätigkeits-Schwimmen, damit traumatisierten Soldaten mit einem Familienhund geholfen werden kann (vl.n.r.): Tiina Ripatti, Georg Boßhammer (beide Sportpark Leverkusen), Schwimmerin Dr. Britta Siegers, Christian Lü; Bildquelle: Mars Petcare

Mars unterstützt Wohltätigkeits-Schwimmen

Sie sind geschwommen, um zu helfen: 43 Sportler legten insgesamt 171 Kilometer im Schwimmbecken zurück, um Geld für traumatisierte Soldaten, Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte zu sammeln
Weiterlesen

Vierbeiner fördern Freundschaften; Bildquelle: Mars Petcare

Aktuelle Studie: Vierbeiner fördern Freundschaften

Sozialkontakte sind wichtig für Wohlbefinden und Gesundheit des Menschen. Einer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung zufolge gelingt es Tierhaltern besser als Personen ohne Heimtier, belastbare Bande und Freundschaften in ihrem direkten Umfeld zu knüpfen
Weiterlesen

Magazin

Firmennews

Neuerscheinungen

24.05.