Elanco eröffnet hochmodernes Impfstoff-Forschungszentrum

(03.08.2016) Neue Behandlungsoptionen und Antibiotika-Alternativen als Ziele

Elanco Animal Health eröffnet am Standort seiner Zentrale in Greenfield (Indiana, USA) ein hochmodernes Forschungszentrum zur Entwicklung neuer Vakzinen. Erklärtes Ziel ist es, für verschiedene Tierarten Impfstoffe zu entwickeln – insbesondere für Krankheitsfelder, wo bisher wenige Behandlungsoptionen bestehen.

Zudem sollen dadurch Alternativen zur Antibiotikanutzung geschaffen werden. Die Hälfte des Forschungszentrums von insgesamt fast 4.500m2 besteht aus offenen Büros, die den wissenschaftlichen Austausch fördern sollen.


Forschungszentrum von Elanco

Die weitere Fläche besteht aus Laborraum, der sich direkt an die Büros anschließt und mit modernster Technologie aus den Bereichen Immunologie, Molekular-Biologie und Mikrobiologie ausgestattet ist.

Das Zentrum verfügt auch über einen abgeschirmten und umfassend gesicherten Bereich zur Erzeugung und Aufbewahrung von sog. Originalsaatviren (Master Seed Viruses). Diese stellen die Ausgangsbasis für eine erfolgreiche Entwicklung und Produktion von Impfstoffen dar.

„Vom Fundament bis zum Dach – dieses Gebäude schafft eine einmalige Arbeitsumgebung zur Förderung von Innovationen“, so Aaron Schacht (Vize-Präsident Elanco, verantwortlich für Forschung & Entwicklung). „Unsere Wissenschaftler werden die neuesten Ansätze zur Entwicklung von Impfstoffen nutzen, um die relevanten Bedürfnisse der Tiergesundheit zu decken.”


Forschungszentrum von Elanco

Elanco-Wissenschaftler werden in den Laboren verschiedene wichtige Arbeitsfelder in Angriff nehmen, darunter die Entwicklung von Alternativen zur Behandlung von Nutztieren mit Antibiotika. Eines der ersten Projekte widmet sich der Erforschung weiterer Impfstoffe gegen Salmonellen – einem Erreger, der jährlich in den USA für etwa eine Million und in der EU für 82.000 durch Lebensmittel übertragene Erkrankungen verantwortlich ist.

Atemwegserkrankungen bei Mastrindern sind ebenfalls im Fokus, da etwa 3 von 4 Tieren hiervon betroffen sind.

Geforscht wird jedoch auch an verschiedenen Impfstoffen für Haus- und Kleintiere, sowie an „patienten-freundlichen“ Verabreichungsformen, um den Tierarztbesuch für Tier und Tierarzt angenehmer zu gestalten.

„Mit dem neuen Forschungszentrum wird Elanco seine Rolle im äußerst relevanten Segment der Impfstoffe weiter ausbauen“, sagt Dr. Enno Gottschalk (Geschäftsführer Elanco DACH). „Wir können hier auch auf wichtige Erfahrung aus Deutschland aufbauen“, so Gottschalk weiter.

„Denn in unserer Impfstoffforschung und -produktion in Cuxhaven werden bereits jetzt von über 300 Mitarbeitern wichtige Vakzinen für Geflügelhalter in aller Welt entwickelt und produziert.“

Der Aufbau des Impfstoff-Forschungszentrums ist auch ein direktes Resultat aus Elancos 8-Punkte Plan zur verantwortungsvollen Nutzung von Antibiotika, der im Juni 2015 verabschiedet wurde. Mit dem Plan wird Elanco konsequent dazu beitragen, die Wirksamkeit von Antibiotika für zukünftige Generationen zu schützen und gleichzeitig Tiergesundheit und Tierwohl zu sichern.

„Das Impfstoff-Forschungszentrum belegt unser Engagement hinsichtlich Innovationen und wird uns in die Lage versetzen, Antibiotika-Alternativen auf den Markt zu bringen“, sagt Jeff Simmons (Präsident Elanco Animal Health).

„Wir haben uns verpflichtet, mindestens zwei Drittel unserer Forschungsgelder aus dem Nutztierbereich in Projekte zu investieren, die sich mit Krankheiten beschäftigen, für die wenig oder keine Alternativen zu Antibiotika existieren. Diese Bereiche werden wir zukünftig abdecken, da wir hiermit für Tierärzte und Tiere den größten Mehrwert erzeugen können.“


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