Leukocare und Boehringer Ingelheim beschließen langfristige Kooperation im Bereich Tiergesundheit

(15.04.2018) Das Biotechnologieunternehmen Leukocare AG und Boehringer Ingelheim haben einen Lizenzvertrag im Bereich der veterinärmedizinischen Diagnostik unterzeichnet. Im Rahmen der Vereinbarung wird Boehringer Ingelheim Leukocares SPS(R)-Technologien nutzen.

Das Biotechnologieunternehmen Leukocare hat für seine Stabilizing and Protecting Solutions (SPS(R))-Technologien einen weiteren wichtigen Partner gewonnen.

Leukocare Wie das Unternehmen aus Martinsried bei München mitteilt, hat Leukocare einen Lizenzvertrag mit Boehringer Ingelheim abgeschlossen.

Der Geschäftsbereich Tiergesundheit des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim wird auf Basis dieser Vereinbarung Leukocares SPS(R)-Formulierungstechnologien nutzen, um biologische Reagenzien in einem neuen veterinärdiagnostischen Produkt einzusetzen und zu stabilisieren.

Dabei unterstützen portable Messgeräte die Entscheidungsfindung des Tierarztes direkt vor Ort innerhalb kürzester Zeit und ohne Probenversand. Über die Höhe der Lizenzzahlungen wurde Stillschweigen vereinbart.

Rolf-Dieter Günther, Head of Diagnostics bei Boehringer Ingelheim, kommentiert die Vereinbarung mit den Worten: "Mithilfe der Expertise und den SPS(R)-Technologien von Leukocare ist es uns gelungen, ein neues diagnostisches Konzept in der Tiergesundheit zu entwickeln. Die diagnostische Plattform wird Tierärzten eine schnelle, einfache und sichere Untersuchung direkt im Stall oder beim Tierhalter daheim ermöglichen."

Michael Scholl, CEO von Leukocare, fügt hinzu: "Nachdem wir bereits längere Zeit mit Boehringer Ingelheim zusammenarbeiten und eng in deren Entwicklungstätigkeiten eingebunden sind, freuen wir uns sehr, unseren Partner nun mit unseren SPS(R)-Technologien bei einer konkreten Anwendung unterstützen zu können.

Dies zeigt einmal mehr die hohe Qualität unserer SPS(R)-Formulierungsplattform einerseits und unserer Entwicklungskompetenz andererseits."

Für Leukocare ist dies bereits der dritte Lizenzvertrag innerhalb von 15 Monaten. Im September 2016 hat das Unternehmen eine entsprechende Kooperation mit dem US-Impfstoffunternehmen PaxVax abgeschlossen, im Februar 2017 folgte eine strategische Allianz mit der Rentschler Biopharma SE aus Laupheim. Vorstandschef Scholl geht davon aus, in den kommenden Monaten weitere Lizenzverträge abschließen zu können.





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