Boehringer Ingelheim und Ipsos präsentieren Einblicke in die Beziehung zwischen Mensch und Tier in Europa

(28.12.2018) 3.000 Haustierbesitzer in fünf europäischen Ländern waren Zielgruppe der 2017 vom internationalen Forschungsinstitut Ipsos durchgeführten Studie zur Beziehung zwischen Mensch und Tier.

Die Ergebnisse der bislang noch nicht veröffentlichten Studie zeigen, dass sich die Beziehung zu einem Haustier sehr positiv auf das Wohlbefinden der Tierhalter auswirkt. Tierärzte sind der bevorzugte Ansprechpartner für Informationen zu diesem Thema.

Boehringer Ingelheim In Zusammenarbeit mit dem Ipsos Research Institute hat Boehringer Ingelheim 2017 eine bislang noch nicht veröffentlichte Studie durchgeführt, in der die Mensch-Tier-Beziehung und ihre Auswirkung auf das Wohlbefinden der Besitzer erforscht wurde.

Die Unternehmen haben dabei Daten aus fünf europäischen Ländern erhoben (Deutschland, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Italien und Spanien).

Mit der steigenden Bedeutung von Haustieren für den Alltag der Menschen wird ihre Beziehung immer mehr als wichtiger Faktor für die menschliche Gesundheit wahrgenommen. Gesundheitsexperten erkennen zunehmend die Vorteile dieser Bindung; vor allem wenn es um Kinder geht, die an Gesundheitsproblemen leiden.

Auch bei Depressionen, Herzleiden oder posttraumatischen Belastungsstörungen wirkt sich die Bindung zwischen Mensch und Tier neuesten Studien zufolge positiv aus.

Die Studie zeigt, dass zwischen Haustieren und ihren Besitzern eine starke emotionale Beziehung besteht, die bei Tierhaltern mit Gesundheitsproblemen noch stärker ausgeprägt ist.

Die Mehrheit der Befragten ist sich der Bindung zwischen Mensch und Tier sowie der sich daraus ergebenden gegenseitigen Vorteile bewusst. Für Informationen zu diesem Thema sind Tierärzte die bevorzugten Ansprechpartner.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie:

  • 96 Prozent der Hundebesitzer und 91 Prozent der Katzenbesitzer sind der Meinung, dass sich der Besitz ihres Haustiers positiv auf ihren Alltag auswirkt; 66 Prozent betrachten ihr Haustier als einen Teil der Familie.
  • Laut 55 Prozent der Befragten, die ihrem Haustier eine Verbesserung ihres Gesundheitszustands zuschreiben, sorgt das Haustier für mehr Entspannung und laut 43 Prozent für mehr Bewegung.
  • Eine konkrete Verbesserung ist die reduzierte Einnahme von Medikamenten (Antidepressiva, Beruhigungsmittel), die laut der Studie mit dem Besitz eines Haustiers in Verbindung gebracht wird (ca. 7 Prozent der Stichprobe).
  • Tierhalter, die an einer Erkrankung leiden, verbringen mehr Zeit mit ihrem Haustier und haben eine stärkere emotionale Bindung zu diesem als gesunde Haustierbesitzer; 80 Prozent der Befragten stimmen voll und ganz zu, dass ihre Beziehung zu ihrem Haustier von bedingungsloser Liebe und Vertrauen geprägt ist, und reden sogar mit ihrem Haustier über ihren Gemütszustand.
  • Befragte mit Kindern, die an einer schweren oder chronischen Erkrankung leiden, sind sich im Vergleich zu gesunden Haustierbesitzern und Haustierbesitzern mit gesundheitlichen Problemen am meisten darüber bewusst, was die Beziehung zwischen Mensch und Tier bewirkt.
  • 70 Prozent der Befragten finden es gut, dass ein Tierarzt zu diesem Thema tiefergehend informieren kann.


Boehringer Ingelheim hat die bislang noch nicht veröffentlichte Studie 2017 beim internationalen Forschungsinstitut Ipsos in Auftrag gegeben. Dabei wurden drei Zielgruppen festgelegt: gesunde Haustierbesitzer, Haustierbesitzer mit Gesundheitsproblemen und Haustierbesitzer mit Kindern, die an Gesundheitsproblemen leiden.

Im ersten Teil der Studie ging es um eine tiefgreifende, qualitative Untersuchung der Alltagsbeziehung und der besonderen Bindung zwischen Haustieren und ihren Besitzern.

Im zweiten Teil wurden 3.000 Haustierbesitzer (300 Katzenbesitzer und 300 Hundebesitzer in jedem Land) dazu befragt, wie sie die Beziehung mit ihrem Haustier und den damit verbundenen Nutzen beurteilen würden.




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