Bayer Animal Health engagiert sich verstärkt für eine zeitgemäße Rinderproduktion

(12.08.2012) Dies bestätigte das Unternehmen beim 4. Internationalen Bayer Rinder Symposium im Rahmen des diesjährigen World Buiatric Congress (WBC) in Lissabon.

Die beiden Schlüsselthemen der Veranstaltung zur modernen Rinderproduktion waren der Umgang mit Vektoren und vektorübertragenen Krankheiten bei Wiederkäuern sowie aktuelle Ansätze zur Bekämpfung von Stoffwechselstörungen bei Milchkühen.

Wolfgang Müller, Leiter von Global Marketing Food Animal Products bei BAH, betonte, dass die Erderwärmung eine geografische Ausweitung von Vektoren und vektorüber-tragenen Krankheiten wie die jüngsten Ausbrüche der Blauzungenkrankheit und des Schmallenberg-Virus mit sich bringt.

Aber auch die rasant wachsende Weltbevölkerung stelle die Rinderhaltung vor eine zunehmende Herausforderung. Der steigende Ernährungsbedarf muss gedeckt und gleichzeitig Tiergesundheit und -schutz gewährleistet werden.

Eine weitere zentrale Herausforderung für Tierärzte und Landwirte ist die Eindämmung von Stoffwechselstörungen bei Rindern.

Professor Heuwieser von der Freien Universität Berlin eröffnete das Thema mit einer Diskussion zur subklinischen Ketose bei Milchvieh, ihrer Diagnose und den Auswirkungen auf die Produktion.

Laut Heuwieser weist eine erhöhte Ketonkörper-Konzentration bei Milchvieh auf eine schlechte Anpassung an die negative Energiebilanz zwischen Reproduktion und Laktation hin.

Obwohl die Prävalenz subklinischer Ketose je nach Land und Milchviehbetrieb schwankt, ergab eine von Professor Heuwieser aktuell durchgeführte Studie eine berechnete Prävalenz von 26 Prozent und bewies einen Zusammenhang zwischen subklinischer Ketose und

wirtschaftlichen Verlusten. Die finanziellen Einbußen beruhen auf dem Rückgang der Milchleistung, dem höheren Risiko eines verlagerten Labmagens, der Beeinträchtigung der Reproduktionsfähigkeit oder dem erhöhten Risiko einer klinischen Ketose.

Dr. Chandra Bhushan, Manager Veterinary Services bei BAH, zur Veranstaltung: „Das Symposium war für Bayer Animal Health eine gute Gelegenheit, sein Engagement für seine Kunden erneut zu beweisen und sicherzustellen, dass sie weiterhin auf dem neuesten Stand in Sachen Nutztierhaltung sind.

Wird dieses Wissen richtig angewendet, können optimale Ergebnisse erzielt werden. Zusammen mit unseren Kunden leisten wir so einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Nutztierhaltung – sowohl jetzt als auch in der Zukunft.“




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