8. Riemser Diagnostiktage im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

(27.11.2017) Am 30. November und 1. Dezember 2017 richten das Institut für Virusdiagnostik des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) und die Fachgruppe „Arbeitskreis für veterinärmedizinische Infektionsdiagnostik (AVID)“ der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft die 8. Riemser Diagnostiktage im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald aus.

Mit 170 Teilnehmern, überwiegend aus den für Tierseuchendiagnostik zuständigen Laboren der Bundesländer, ist die Fachveranstaltung ausgebucht. Neue und verfeinerte Methoden stehen ebenso auf dem Programm wie Erfahrungen mit dem letzten, sehr dramatischen Geflügelpestgeschehen und die drohende Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest.


Die Themenkomplexe reichen von der Tierseuchengesetzgebung über aviäre Influenza („Vogelgrippe“), alte und neue Viren, Berichte aus den Referenzlaboren des FLI, bis hin zu exotischen Tierseuchen und Zoonosen (zwischen Tier und Mensch übertragbaren Infektionskrankheiten).

Über 75 Nationale Referenzlabore für anzeigepflichtige Tierseuchen und meldepflichtige Tierkrankheiten betreibt das FLI an den Standorten Insel Riems und Jena.

Die Referenzlabore unterstützen die zuständigen Untersuchungslabore der Bundesländer, stellen Referenzmethoden sowie -material zur Verfügung und übernehmen z.B. die amtliche Bestätigung von Verdachtsfällen.

Hinzu kommt erstmalig ein veterinärmedizinisches Konsiliarlabor, nämlich das für die Kaninchenkrankheit „Rabbit Haemorrhagic Disease (RHD)“.

Die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft (DVG) ernennt solche Konsiliarlabore für Krankheiten, die in der Tiergesundheit sowie wirtschaftlich eine Rolle spielen, aber keiner Anzeige- oder Meldepflicht unterliegen.

Die Riemser Diagnostiktage bringen ihre Teilnehmer auf den neuesten Stand in der Tierseuchendiagnostik und bieten eine Plattform für den fachlichen Austausch. Erstmalig findet im Vorfeld ein Satelliten-Workshop zum Next-Generation Sequencing (NGS) statt, einer neuen Methode zur Tiefensequenzierung des Erbguts von Infektionserregern, die sowohl zur Auffindung neuer Erreger als auch der Charakterisierung bekannter Erreger eingesetzt wird.

Anhand der Daten können beispielsweise Stammbäume von „Vogelgrippeviren“ erstellt werden, die zur Aufklärung der Verbreitungswege dieser Viren beitragen.

Der Workshop findet - wie der bereits zum zweiten Mal ausgerichtete Riemser Fischtag speziell zur Diagnostik und Kontrolle von Fischseuchen - am 29. November am Hauptsitz des FLI auf der Insel Riems statt.

Das Programm der 8. Riemser Diagnostiktage steht auf der Tagungsseite zur Verfügung.





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