Mobile Tierthermografie bei Pferden zeigt wo der Sattel drückt

(01.10.2010) „Genau hier scheuert der Sattel beim Reiten.“ Das ist ein Satz, wie ihn Pferde zu ihren Besitzern sagen würden, wenn sie sprechen könnten.

Für sie ist es unmöglich mit dem Huf auf die schmerzende Stelle zu zeigen. Dafür gibt es die mobile Thermographie Messung von Dirk Herberg aus Wesel am Niederrhein. Der Baubiologe und Messtechniker kann mit seiner Tierthermografie Unterschiede bei der Temperatur von 0,1 Grad am Pferd in der gewohnten Umgebung des Pferdes, völlig schmerz- und stressfrei darstellen.



„Entzündliche Prozesse wie Erkrankungen der Gelenke, Reizungen durch Fremdkörper oder drückende Sattel werden durch die Aufnahmen mit einer hochauflösenden Thermografiekamera schnell gefunden“, erläutert Dirk Herberg.

Die Aufnahmen macht der Baubiologe möglichst im Beisein einer dem Tier vertrauten Bezugsperson. Hierfür haben sich die Stallgasse oder eine Reithalle bewährt, da die Aufnahmen dann nicht durch die direkte Sonneneinstrahlung verfälscht werden.

Die Vorteile für Pferd und Besitzer liegen klar auf der Hand: Es ist weder eine Narkose, noch die Gabe von Medikamenten nötig, um das Tier ruhig zu stellen. Drückt der Sattel, sind mehrere, fotoähnliche Aufnahmen, notwendig: Bilder im Ruhezustand und nach angemessener Bewegung beim Reiten. Im Vorher-Nachher-Vergleich macht der erfahrene Baubiologe minimale Temperaturunterschiede sichtbar, die z.B. durch die Reibung des scheuernden Sattels hervorgerufen werden.



„Das Prinzip funktioniert auch bei Entzündungen der Gelenke oder Arthrose“, erklärt Herberg. Im Falle von Gelenkerkrankungen kommt es zu einer leichten Temperaturerhöhung an der dünnen Haut empfindlicher Pferdegelenke. Diese werden mit einer entsprechend eingestellten Kamera gut sichtbar gemacht. Im Pferdesport können Dopingversuche mit durchblutungsfördernden Salben schnell und zuverlässig aufgedeckt werden.

Doch Dirk Herberg kennt die Grenzen seiner technisch basierenden Diagnose. „Thermogramme sind kein Ersatz für eine veterinärmedizinische Untersuchung. Doch kann eine fachmännische Tierthermografie dem Tierarzt helfen, das Problem komplikationslos für das Tier einzugrenzen.“ ergänzt er. Die Auswertung der Thermogramme und die Diagnose übernimmt dann der Veterinär, nicht der Thermograf.

„Doch man kann dann gezielt mit dem Finger auf den entsprechenden Bereich zeigen“, freut sich Herberg, dass er einen wertvollen Beitrag zur modernen Tiermedizin beitragen kann.

www.baubiologie-herberg.de/tierthermografie.html
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