Innovationsförderung  zur Verbesserung der Fleischqualität

(03.12.2010) Die Produktion von Fleisch und Fleischerzeugnissen ist ein komplexer Prozess, an dessen Ende nicht nur ein gesundes und hygienisch einwandfreies Lebensmittel stehen sollte.

Über den Erfolg der Produkte auf den Märkten entscheidet zunehmend nicht mehr nur die reine Unbedenklichkeit des Rohstoffes Fleisch, sondern auch seine äußere und innere Qualität.

Über das Programm zur Innovationsförderung des BMELV werden jetzt innovative Vorhaben zur Verbesserung der Fleischqualität gefördert.

Die bisherige Handelsklasseneinstufung orientiert sich hauptsächlich an äußeren Qualitätsmerkmalen.

Innere Qualitätsmerkmale, zum Beispiel die Zartheit des Fleisches oder der Anteil der für eine gesunde Ernährung des Menschen wichtigen Inhaltsstoffe können, derzeit in der Praxis nicht in nennenswertem Umfang zur Beurteilung der Qualität herangezogen werden.

Darüber hinaus bestehen auch belegbare Zusammenhänge zwischen der Fleischqualität, der artgerechten Haltung und dem Schutz der Tiere. Insbesondere während des Schlachtprozesses gilt es, Fortschritte für den Tierschutz und zugleich für die Fleischqualität zu erzielen.

Das Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert deshalb Innovationen zur Verbesserung der Fleischqualität.

Gefördert werden innovative Vorhaben zu den entsprechenden Themenbereichen von der prämortalen Haltung der Tiere über Informations- und Managementsysteme für Nachhaltigkeitsaspekte in der Wertschöpfungskette Fleisch und Fleischerzeugnisse bis hin zu innovativen Verpackungslösungen für den Selbstbedienungsbereich.

Mit dem Programm zur Innovationsförderung des BMELV sollen Forschung und Entwicklung, Wissenstransfer und bessere Rahmenbedingungen für Innovationen in der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie im Verbraucherschutz unterstützt werden.

Es beinhaltet die Förderung von technischen und nicht-technischen Innovationen sowie von Vorhaben zur Steigerung der Innovationsfähigkeit einschließlich des Wissenstransfers. Jährlich stehen hierfür mehr als 25 Millionen Euro zur Verfügung.

Weitere Meldungen

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Lebensmittelbetrug bei Fischen und Meeresfrüchten untersucht

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht Ergebnisse der Operation OPSON XI
Weiterlesen

BVL

Wichtige Koordinierung bei lebensmittelbedingten Krankheiten

Das BVL veröffentlicht jährlich Berichte zu Erkrankungen durch Lebensmittel
Weiterlesen

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Daten und KI als digitale Treiber für mehr Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz

1,75 Mio. Euro vom BMEL „Think Tank Digitalisierung“ für das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
Weiterlesen

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Deutsch-tunesische Zusammenarbeit bei Lebensmittelsicherheit

Leitung der tunesischen Lebensmittelsicherheitsbehörden zu Gast beim BVL und BfR 
Weiterlesen

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) feiert Jubiläum

20 Jahre für den gesundheitlichen Verbraucherschutz

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) feiert Jubiläum
Weiterlesen

Leipziger Tierärztekongress

11. Leipziger Tierärztekongress: Fisch oder Fake?

Verbraucherschutz: Neue Methoden zur Bestimmung von Fischart, Herkunft sowie Mikro- und Nanoplastik im Lebensmittel Fisch
Weiterlesen

LGL-Präsident Walter Jonas (l.) und TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Berufung einer Professur; Bildquelle: Andreas Heddergott / TUM

Technische Universität München stärkt Forschung zur Authentizität und Sicherheit von Lebensmitteln

Verbraucherinnen und Verbraucher in Bayern sollen künftig noch besser vor lebensmittelbedingten gesundheitlichen Risiken geschützt werden
Weiterlesen

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

25 Jahre Monitoring von Lebensmitteln und Verbraucherprodukten

Seit mehr als 25 Jahren werden im Rahmen des Mess- und Beobachtungsprogramms „Monitoring“ Lebensmittel und seit 2010 auch kosmetische Mittel und Bedarfsgegenstände auf gesundheitlich unerwünschte Stoffe untersucht
Weiterlesen

Tierärztemagazin

Universitäten

Neuerscheinungen