Thomas C. Mettenleiter weiterhin in der OIE Scientific Commission for Animal Diseases

(29.05.2012) Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts in die wissenschaftliche Kommission der Weltorganisation für Tiergesundheit wiedergewählt

Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter
Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter
Während ihrer diesjährigen Generalversammlung wählte die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) am 25. Mai in Paris die Mitglieder der wissenschaftlichen Kommission für Tierkrankheiten. Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, wurde als Mitglied des sechsköpfigen Gremiums bestätigt und wird die OIE auch in den nächsten drei Jahren in Fragen der Tierseuchenbekämpfung und -prophylaxe beraten.

“Über die Wiederwahl und die weitere Mitarbeit in diesem für uns wichtigen Gremium freue ich mich sehr”, sagt Prof. Mettenleiter. Er gehörte bereits in der Amtsperiode 2009 bis 2012 zur “Scientific Commission for Animal Diseases” (SCAD).

Die Kommission bringt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die Strategien und Maßnahmen der OIE ein, die weltweit angewendet werden. Außerdem prüft es, ob Länder frei von bestimmten Tierseuchen sind, was Erleichterungen beim Handel mit Tieren und tierischen Produkten mit sich bringt.

Die OIE besteht seit 1924 und legt Standards zur Erhaltung der Tiergesundheit auf internationaler Ebene fest. Ihr gehören derzeit 178 Mitgliedsländer an. Die OIE sammelt Informationen der Mitgliedsländer über die Tierseuchensituation und informiert über Seuchenausbrüche weltweit, damit vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden können.

Weltweit verfügt die OIE über ein Netzwerk von 225 Referenzlaboren für 111 verschiedene Tierseuchen und 40 „Collaborating Centres“, die als Kompetenzzentren in verschiedenen Bereichen der Epidemiologie, Diagnostik und Forschung eng mit der OIE zusammenarbeiten.

Seit Mitte 2006 ist das Friedrich-Loeffler-Institut „Collaborating Centre for Zoonoses in Europe“, also für Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Außerdem führt das Institut sieben OIE-Referenzlaboratorien für anzeigepflichtige Tierseuchen, u.a. Tollwut und aviäre Influenza („Vogelgrippe“).




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