SafeGuard - Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Maul- und Klauenseuche Management

(28.09.2011) Das Gespenst "Maul- und Klauenseuche" ist höchstens noch älteren Landwirten in Deutschland aus eigener Anschauung bekannt. Einzelne Ausbrüche gab es zuletzt im Jahr 1988.

Dennoch ist Vorsicht geboten, denn in Afrika oder Asien ist diese hochansteckende Viruserkrankung nach wie vor weit verbreitet.

Und da der Handel mit tierischen Erzeugnissen zunimmt, besteht damit auch immer ein Risiko der Wiedereinschleppung des auslösenden Virus. Dann hilft nur schnelles Handeln.

Dafür sind Notfallpläne ebenso wichtig wie das Vorhalten von Materialien zur schnellen Eindämmung der Seuche. Milch kann bereits dann MKS-Viren enthalten, wenn die Kühe selbst noch keine Krankheitszeichen zeigen.

Im grenzüberschreitenden Projekt SafeGuard geht es deshalb vor allem darum, Erfahrungen und Lösungsansätze im Umgang mit Rohmilch aus MKS-Restriktionsgebieten auszutauschen und praktische Lösungen und Materialien für den Krisenfall zu erarbeiten.

An dem Projekt beteiligt sind Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und die Niederlande.

Audits in Molkereien und offene rechtliche Fragen zur MKS-Verordnung  zwischen den Beteiligten aus Verwaltung, Erzeugung und verarbeitenden Betrieben konnten geklärt werden.

Ergebnis des Projekts unter Koordination von GIQS (Grenzüberschreitende Integrierte Qualitätssicherung e.V.) wird ein Leitfaden sein, den das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit erarbeitet.

Weitere Informationen: www.giqs.org




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