Importverbot für Wildfänge kommt nur als europaweite Regelung

(26.02.2014) Die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete und frühere Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder (CDU) hat am 25.2.2014 die Geschäftsstelle des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) in ihrem Wahlkreis besucht.

ZZF-Präsident Norbert Holthenrich, Vizepräsidentin Ute Klein und Geschäftsführer Richard Wildeus gaben im Gespräch mit der CDU-Politikerin einen Überblick über die Eckdaten der Heimtierbranche und betonten ihren gesellschaftlichen Nutzen. Außerdem kritisierten sie das im Koalitionsvertrag beschlossene Importverbot von Wildfängen.


Kristina Schröder (2.v.l.) besuchte den ZZF. Sie sprach mit Präsident Norbert Holthenrich, Vizepräsidentin Ute Klein und Geschäftsführer Richard Wildeus (v.l.n.r.)

"Ein Verbot der Einfuhr von Wildfängen würde die Grundlagen vor allem der Hobbys Aquaristik und Terraristik zerstören, die von Millionen Heimtierbesitzern verantwortungsvoll ausgeübt werden. Nachzuchtbemühungen würden behindert, da bei vielen Heimtierarten die Nachzuchtpopulation noch recht klein ist und ohne gelegentliche Einkreuzung von Wildfängen Inzuchtdepressionen drohen", sagte Norbert Holthenrich.

Kristina Schröder erläuterte, dass ein Importverbot von Wildtieren aus juristischen Gründen nicht den Bereich nationaler Gesetzgebung betreffe. Die Union habe in den Koalitionsverhandlungen daher durchgesetzt, dass eine mögliche Regulierung von Wildtierimporten nur europaweit geregelt werden kann und dabei erhebliche Voraussetzungen zu erfüllen sind.




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