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Immunabwehr gegen Viren : Dritte „Loeffler-Lecture“ in Greifswald

Um die Immunabwehr gegen Viren geht es in der dritten „Loeffler-Lecture“ am 3. Juni um 18 Uhr im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald. Der Nobelpreisträger Prof. Rolf M. Zinkernagel erläutert verschiedene Funktionsmechanismen der Immunabwehr und geht auf die Frage ein, warum es kaum Impfstoffe gegen chronische Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Lepra, HIV oder Malaria gibt.

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Das Friedrich-Loeffler-Institut und das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg laden alle Interessierten zu seinem Vortrag ein. Vor der „Loeffler-Lecture“ wird sich Prof. Zinkernagel um 17 Uhr in das Goldene Buch der Stadt Greifswald im Trauzimmer des Rathauses eintragen.

Rolf M. Zinkernagel wurde 1944 in Riehen, Schweiz, geboren. Er studierte Medizin in Basel, wo er 1970 zum Dr. med. promovierte. Von 1973 bis 1975 arbeitete er in Canberra, Australien mit Peter Doherty zusammen. Die Wissenschaftler entdeckten, wie T-Effektorzellen des Immunsystems virusinfizierte Wirtszellen erkennen.

Für diese bahnbrechenden Erkenntnisse erhielten beide 1996 den Nobelpreis. Von 1975 bis 1979 führte Zinkernagel an der Scripps Clinic and Research Foundation in San Diego, Kalifornien Studien zur Funktionsweise des Thymus und die Wirkung von T-Zellen durch. 1979 berief ihn die Universität Zürich auf den Lehrstuhl für Experimentelle Pathologie. Von 1992-2008 leitete er dort das Institut für Experimentelle Immunologie.

In diesen Jahren forschte er über zelluläre und humorale Schutzmechanismen gegen Virusinfektionen, die Effizienz von Impfungen bzw. deren Fehlen gegen HIV oder Tuberkulose, und über Mechanismen der natürlichen Resistenz.

Die „Loeffler-Lecture“ zu aktuellen virologischen Forschungsthemen findet seit 2012 in zeitlicher Nähe zum Geburtstag von Friedrich Loeffler im Juni statt und soll an dessen bahnbrechende Leistungen in der Virologie erinnern.

Friedrich Loeffler, der Entdecker des Maul- und Klauenseuchevirus und Begründer der Virusforschung, wurde am 24. Juni 1852 in Frankfurt/Oder geboren. Nach dem Medizinstudium in Würzburg und Berlin arbeitete er mit Robert Koch zusammen.

1888 wurde Loeffler auf den neu gegründeten Lehrstuhl für Hygiene nach Greifswald berufen. Im Jahr 1898 beschrieb er gemeinsam mit Paul Frosch mit dem Erreger der Maul- und Klauenseuche erstmals ein Virus. Am 10. Oktober 1910 gründete er auf der Insel Riems das weltweit erste Virusforschungsinstitut, das heutige Friedrich-Loeffler-Institut.

3. Loeffler-Lecture:

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Rolf M. Zinkernagel, Zürich

Thema: Immunabwehr gegen Viren

Datum, Zeit:  03. Juni 2014 um 18 Uhr

Ort: Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald,  Martin-Luther-Straße 14,

17489 Greifswald

Weitere Informationen: www.wiko-greifswald.de

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