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Deutschland

Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) wird Mitglied im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)

Seit 9. Juni 2015 ist es beschlossene Sache: das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, wird das DZIF als vollwertiges Mitglied in seiner Forschungstätigkeit unterstützen.

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Damit gewinnt das FLI nicht nur Mitspracherecht bei der strategischen Ausrichtung des DZIF, sondern ergänzt auch durch seine Expertise im Bereich der Zoonosen und Tiergesundheit die Arbeiten in diesem nationalen Zentrum der Gesundheitsforschung‘ freut sich der Präsident des FLI, Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter.

Das FLI ist damit eine von insgesamt 35 Forschungseinrichtungen an sieben Standorten Deutschlands, die sich im Kampf gegen Infektionskrankheiten im DZIF zusammengeschlossen haben. Das FLI wird mit dem Hauptsitz auf der Insel Riems dem Standort Hamburg-Lübeck-Borstel angehören.

Für jeden Standort gibt es drei verantwortliche Wissenschaftler, die die Zusammenarbeit und den Austausch untereinander organisieren. Den Forschern des DZIF stehen dafür die Infrastrukturen der jeweiligen Forschungseinrichtungen zur Verfügung.

Insbesondere die exzellenten Labor- und Versuchstiereinrichtungen machen das FLI hierbei zu einem wichtigen Partner für das DZIF. Die hier vorhandenen Laboratorien und Versuchstierställe der Sicherheitsstufen 2 bis 4 mit einem besonderen Fokus auf Großtierinfektionen sind einzigartig in Europa.

Besondere Beiträge kann das FLI zu den Themenbereichen Neue Infektionserreger, Antibiotikaresistenz, Tuberkulose, Hepatitis, Bioinformatik sowie bei der Kooperation mit afrikanischen Partnern leisten.

Weiterhin beherbergt das FLI eine der größten Zellkultursammlungen in der Veterinärmedizin sowie eine Virussammlung von mehr als 500 Erregern aus Rind, Schwein, Pferd, Hund, Katze und Geflügel, aber auch von Ziege, Schaf, Giraffe, Elefant und verschiedenen Fischarten.

Auch das Robert-Koch-Institut und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte konnten als vollwertige Mitglieder des DZIF gewonnen werden.

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