Friedrich-Loeffler-Institut FLI wird als weiteres Referenzzentrum der FAO anerkannt

(18.08.2021) Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), wird von der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) zum Referenzzentrum für neu auftauchende zoonotische Krankheitserreger (einschließlich SARS-CoV-2) und Hochsicherheitsbereiche (Reference Centre for Emerging Zoonotic Pathogens and High Biosecurity/Biocontainment Facilities) benannt.

Das FLI beherbergt bereits Referenzzentren der FAO für die klassische Schweinepest sowie für Influenzavirusinfektionen bei Tieren und die Newcastle Krankheit.

Mit dieser Erweiterung der Referenztätigkeiten wird die internationale Aktivität und Sichtbarkeit des FLI gestärkt.

Friedrich-Loeffler-Institut FLI

Die SARS-CoV-2 Pandemie hat erneut deutlich gemacht, wie bedeutsam internationale Kooperationen und der Betrieb von Hochsicherheitslaboratorien und -tierställen für entsprechende Forschungsarbeiten sind.

Referenzzentren der FAO werden durch den Generaldirektor der FAO auf der Basis international anerkannter Expertise zum jeweiligen Thema benannt.

Das neue Referenzzentrum unterstützt die Arbeit der FAO durch Laborkapazitäten insbesondere bei der Identifizierung und Charakterisierung von neu auftretenden zoonotischen Erregern.

Ein besonderes Merkmal ist die Hilfestellung für FAO Mitgliedsländer durch den Aufbau von Laborkapazitäten und das Training von Laborpersonal zur Entdeckung von neuen Zoonoseerregern, der Forschung zur Charakterisierung neuer Erreger sowie der Unterstützung im Hinblick auf die Epidemiologie, Risikoanalyse und das Risikomanagement.

Weiterhin wird das FLI bei der Konstruktion und beim Betrieb von Laboratorien und experimentellen Tierhaltungseinrichtungen hoher und höchster Sicherheitsstufen bis zu BSL-4 und der Standardisierung von Biosicherheitsmaßnahmen mit seiner technischen Expertise Unterstützung leisten.


Weitere Meldungen

Fördervereins des Friedrich-Loeffler-Institut (FLI)

Fortbildungsveranstaltung des Fördervereins des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) e.V.

Der Förderverein des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), lädt zur Fortbildungsveranstaltung am 14.06.2022
Weiterlesen

 Friedrich-Loeffler-Institut FLI

Friedrich-Loeffler-Institut feiert 111. Gründungsjubiläum

Am 10. Oktober 2021 begeht das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), sein 111. Gründungsjubliäum. Um 14:30 Uhr hält dessen Präsident, Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, einen Online-Vortrag
Weiterlesen

Justus-Liebig-Universität Gießen

Justus-Liebig-Universität Gießen und Friedrich-Loeffler-Institut kooperieren

Im Rahmen der Zusammenarbeit planen der Fachbereich Veterinärmedizin der JLU und das FLI auch die gemeinsame Berufung einer Professur für Internationale Tiergesundheit/One Health
Weiterlesen

Förderverein des Friedrich-Loeffler-Instituts

Der Förderverein des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) beging sein 30jähriges Jubiläum

Der Förderverein des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), e.V., konnte bei seinem Treffen am 1. Juni 2021 auf sein 30jähriges überaus erfolgreiches Wirken zurückblicken
Weiterlesen

Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit

Erster molekularer Nachweis einer Humanerkrankung durch Tula-Hantavirus bei der Feldmaus

Erstmalig wurde das Tulavirus molekularbiologisch als Ursache einer Hantaviruserkrankung bei einem deutschen Patienten festgestellt.
Weiterlesen

Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI)

Geschlechterbestimmung durch Genomeditierung bei Schweinen gelungen: Studie zeigt Alternative zur Ferkel- und Immunokastration auf

Am Institut für Nutztiergenetik des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) ist es gelungen, Schweine genetisch so zu modifizieren, dass sie trotz eines männlichen Chromosomensatzes weibliche Geschlechtsmerkmale ausbilden
Weiterlesen

Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI)

Forschungsprojekt über tierschutzgerechte Alternativen zur Kohlendioxid-Betäubung von Schlachtschweinen gestartet

Das Ziel des Verbundprojektes ist die Verbesserung des Tierschutzes, wobei auch eine hohe Fleischqualität sowie die gute Integrierbarkeit in bestehende Schlachtprozesse berücksichtigt werden
Weiterlesen