FVO-Mission von Maßnahmen wegen Dioxin in Futtermitteln in Niedersachsen überzeugt 

(07.02.2011) Die Maßnahmen, in die ein erheblicher Personalaufwand eingebunden war, wurden professionell und kompetent durchgeführt.

Das Mission-Team hat keine Mängel festgestellt, die die Wirkung der Korrekturmaßnahmen in Zweifel ziehen könnte, mit denen die Behörden in Deutschland das Kontaminationsgeschehen angegangen sind", informiert die Webseite der Europäischen Kommission unter http://ec.europa.eu/food/food/chemicalsafety/contaminants/dioxin_germany_en.htm

Angesichts der großen Zahl landwirtschaftlicher Betriebe, die in Folge der Kontamination von Futtermitteln mit Dioxinen in Niedersachsen vorsorglich gesperrt werden mussten, hatte die Europäische Kommission das Food and Veterinary Office (FVO) in Dublin beauftragt, in einer sogenannten „fact finding mission" zu erheben, wie Deutschland das Geschehen handhabt und ob Unterstützung benötigt wird.

Die Experten des FVO zeigten sich beeindruckt vom Vorgehen in Niedersachsen, insbesondere von den Verfahren zum Management der sehr großen Datenmengen sowie den risikobasierten Maßnahmen in den Vor-Ort-Behörden der Landkreise.

Kommissar Dalli erklärte, dass die Ergebnisse der Mission in die weiteren Überlegungen über Konsequenzen zur Vermeidung einer Wiederholung eines solchen Kontaminationsfalles einbezogen werden.

„Diese Experteneinschätzung ist uns sehr wichtig und gibt uns die Sicherheit, dass wir während der ganzen Zeit dem Verbraucherschutz auf hohem Niveau gerecht geworden sind", erklärte Minister Lindemann. „Dadurch dürften die öffentlich erhobenen Vorwürfe deutlich relativiert werden", stellte er zufrieden fest.


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