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Strahlende Gesichter nach der Preisverleihung: V.l.n.r. Gerfried Zeller (1. Vorsitzender des FLI-Fördervereins), Christian Menge (Standortleiter FLI Jena), Stefan Schwarz (ehemals Institut für Nutztiergenetik, Betreuer Doktorarbeit M. Entorf), K
FLI
Deutschland

Förderpreis 2017 für Nachwuchswissenschaftler vergeben

Am 13. Juni wurden die diesjährigen Förderpreise vom Förderverein des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) an sieben Nachwuchswissenschaftler vergeben.

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Der Preis kommt zu einem Zeitpunkt im Werdegang der jungen Wissenschaftler, an dem er Motivation und Antrieb für die weitere Karriere sein soll”, sagte Dr. Gerfried Zeller, erster Vorsitzender des Fördervereins, bei der Preisverleihung.

Neben einer sehr guten Bewertung der Abschlussarbeit müssen die Nominierten mindestens eine Veröffentlichung als Erstautor in einer international angesehenen Fachzeitschrift vorweisen können.

Die ausgezeichneten Nachwuchswissenschaftler erhalten ein Preisgeld von 500 Euro. Die Preisvergabe findet im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins am Hauptsitz des FLI auf der Insel Riems statt.

Neben dem Preisgeld freuten sich die Nachwuchswissenschaftler über eine „Loeffler-Medaille“ aus Meißner Porzellan als besondere Erinnerung an ihre Zeit am Institut.

In diesem Jahr vergab der Förderverein des FLI zum sechsten Mal die Förderpreise für herausragende Diplom- und Masterarbeiten, PhD-Arbeiten oder Dissertationen.

Die betreuenden Fachinstitute des FLI nominieren die Kandidatinnen und Kandidaten, das Präsidium des Fördervereins wählt daraus die Preisträger. Mit dem Preis fördert der Verein den wissenschaftlichen Nachwuchs am FLI.

Die Preisverleihung erfolgt jeweils im Rahmen der Mitgliederversammlung des Fördervereins. Weitere Informationen zum Förderverein stehen auf der Homepage des Fördervereins (foerderverein.fli.de) zur Verfügung.

Abgerundet wurde die feierliche Preisverleihung durch eine Fortbildungsveranstaltung des Fördervereins.

Den Schwerpunkt bildete in diesem Jahr das Thema Geflügelpest von der Herausforderung für die Diagnostik durch die Vielfältigkeit und Wandelbarkeit der Viren über die molekularen Grundlagen ihrer Virulenz bis zu einem Überblick des Ausbruchsgeschehens 2016/2017.

Außerdem standen Informationen über neue Forschungsprojekte zu Ebola, Q-Fieber und die Kontrolle von Infektionskrankheiten auf dem Programm.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2017 und die Titel ihrer Arbeiten:

  • Dr. med. vet. Monika Entorf, Institut für Nutztiergenetik: Vergleichende Analyse der In-vitro-Empfindlichkeit Gram-positiver Erreger boviner Mastitiden gegenüber Tylosin mittels Bouillon-Mikrodilution und Agardiffusion
  • Dr. rer. nat. Stephan Drewes, Institut für neue und neuartige Tierseuchenerreger: Reservoir-driven inhomogeneous distribution of human Puumala virus cases in Central Europe
  • Dr. rer. nat. Maria Jenckel, Institut für Virusdiagnostik: Next-generation sequencing for molecular epidemiology and comparative virulence analyses of epizootic and zoonotic pathogens
  • Melanie Schären, PhD, Institut für Tierernährung: Effects of a ration change from a silage and concentrate- to a pasture-based ration on the production, health and rumen physiology of dairy cows
  • Dr. med. vet. Katja Schulz, Institut für Epidemiologie: Klassische Schweinepest beim Wildschwein: Evaluation verschiedener Überwachungsstrategien in Zeiten der Seuchenfreiheit
  • Dr. rer. nat. Theresa Schwaiger, Institut für Immunologie: Newcastle disease Virus-vermittelte Tumorzelllyse im Pankreaskarzinom
  • Dr. rer. nat. Katharina Sobotta, Institut für molekulare Pathogenese: Biomarker zur Beurteilung der Virulenz von Coxiella burnetii in verschiedenen Wirten
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