Friedrich-Loeffler-Institut ist FAO-Referenzzentrum für Influenza bei Tieren und Newcastle Krankheit

(30.08.2011) Ab sofort übernimmt das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) die Funktion eines Referenzzentrums der UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung FAO für Influenza bei Tieren und die Newcastle Krankheit.

Friedrich-Loeffler-Institut “Damit festigen wir die Zusammarbeit mit der FAO und bauen unsere internationalen Aktivitäten weiter aus”, so der Präsident des FLI, Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter. Die Kooperation läuft zunächst für vier Jahre und kann nach positiver Bewertung verlängert werden.

Bei einem Ausbruch oder Ausbruchsverdacht der aviären Influenza ("Vogelgrippe”), Schweine-influenza oder Newcastle Krankheit führt das FLI als FAO-Referenzlabor auf Bitte der betroffenen Länder die Erstdiagnostik und Typisierung der Erreger durch.

Außerdem unterstützt es die FAO bei der Überwachung und Bekämpfung dieser Infektionen sowie bei der Qualitätssicherung der Diagnostik und Hamonisierung mit anderen Referenzlaboratorien.

Hierfür entwickelt und verbessert das FLI enstprechende diagnostische Tests, stellt Referenzmaterialien zur Verfügung und beurteilt Impfstoffe.

Das FLI ist bereits Referenzlaboratorium der Weltorganisation für Tiergesundheit OIE für aviäre Influenza (Vogelgrippe) und Newcastle Krankheit. Mit der nunmehr erfolgten Designierung durch die FAO etabliert sich das FLI als international anerkanntes Kompetenzzentrum für diese wichtigen Infektionen des Nutzgeflügels.

Die Newcastle Krankheit ist eine hochansteckende Infektionskrankheit bei Geflügel, die durch das Newcastle Disease Virus (NDV) ausgelöst wird und weltweit vorkommt. Sie zählt zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen.

In Deutschland besteht für Hühner und Puten eine Impfpflicht.
FAO Referenzzentren werden von der Generaldirektion der FAO ernannt und arbeiten unabhängig von der FAO.




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