Konsortium mit Friedrich-Loeffler-Institut zum ersten EU Referenzzentrum für Tierschutz ausgewählt

(13.03.2018) Am 5. März 2018 hat die Europäische Kommission ein erstes EU Referenzzentrum für Tierschutz ernannt. Als Ergebnis eines öffentlichen Auswahlverfahrens wurde als EU Referenzzentrum ein Konsortium aus der Wageningen Livestock Research (Niederlande), dem Friedrich-Loeffler-Institut und dem Institut für Tierwissenschaften der Universität Aarhus (Dänemark) berufen.

Der Schwerpunkt dieses ersten Referenzzentrums liegt auf dem Tierschutz in der Schweinehaltung, da die verbesserte Umsetzung der Gesetzgebung auf diesem Gebiet eine der Prioritäten der Kommission im Bereich Tierschutz ist.

Friedrich-Loeffler-Institut

Das Zentrum soll hierbei den Mitgliedsstaaten mit technischer Unterstützung und koordinierter Hilfestellung bei der Durchführung amtlicher Kontrollen im Bereich Tierschutz zur Seite stehen.

Außerdem soll es die Verbreitung von “guter fachlicher Praxis”, die Durchführung wissenschaftlicher Studien und Schulungen sowie die Verbreitung von Forschungsergebnissen und von Informationen über technische Neuerungen unterstützen.

Im Laufe des ersten Jahres soll das Zentrum ein Netzwerk nationaler Kontaktstellen (NCPs) in den Mitgliedsstaaten aufbauen. Dieses Netzwerk soll relevante praktische und wissenschaftliche Erkenntnisse bündeln sowie Instrumente aufzeigen, die die Entwicklung nationaler Pläne zum Verzicht auf Schwanzkupieren bei Schweinen unterstützen.

Ziel des Zentrums ist es weiterhin, nationale Schulungseinrichtungen für die amtlichen Kontrollen zu vernetzen und sie mit aktuellen Informationen zu versorgen, die diese im Rahmen ihrer Aktivitäten weitergeben können.

Die spezifischen Aufgaben des Zentrums sollen in jährlichen oder mehrjährigen Arbeitsprogrammen definiert werden, die in Übereinstimmung mit den Zielen und Prioritäten der von der Kommission verabschiedeten Arbeitsprogramme erstellt werden. Die Ernennung des Zentrums wird alle fünf Jahre überprüft.

Für das Friedrich-Loeffler-Institut ist das Institut für Tierschutz und Tierhaltung am Standort Celle Partner im Referenzzentrum.


Weitere Meldungen

 Friedrich-Loeffler-Institut FLI

Friedrich-Loeffler-Institut feiert 111. Gründungsjubiläum

Am 10. Oktober 2021 begeht das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), sein 111. Gründungsjubliäum. Um 14:30 Uhr hält dessen Präsident, Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, einen Online-Vortrag
Weiterlesen

Justus-Liebig-Universität Gießen

Justus-Liebig-Universität Gießen und Friedrich-Loeffler-Institut kooperieren

Im Rahmen der Zusammenarbeit planen der Fachbereich Veterinärmedizin der JLU und das FLI auch die gemeinsame Berufung einer Professur für Internationale Tiergesundheit/One Health
Weiterlesen

Friedrich-Loeffler-Institut FLI

Friedrich-Loeffler-Institut FLI wird als weiteres Referenzzentrum der FAO anerkannt

Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), wird von der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) zum Referenzzentrum für neu auftauchende zoonotische Krankheitserreger benannt
Weiterlesen

Förderverein des Friedrich-Loeffler-Instituts

Der Förderverein des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) beging sein 30jähriges Jubiläum

Der Förderverein des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), e.V., konnte bei seinem Treffen am 1. Juni 2021 auf sein 30jähriges überaus erfolgreiches Wirken zurückblicken
Weiterlesen

Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit

Erster molekularer Nachweis einer Humanerkrankung durch Tula-Hantavirus bei der Feldmaus

Erstmalig wurde das Tulavirus molekularbiologisch als Ursache einer Hantaviruserkrankung bei einem deutschen Patienten festgestellt.
Weiterlesen

Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI)

Geschlechterbestimmung durch Genomeditierung bei Schweinen gelungen: Studie zeigt Alternative zur Ferkel- und Immunokastration auf

Am Institut für Nutztiergenetik des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) ist es gelungen, Schweine genetisch so zu modifizieren, dass sie trotz eines männlichen Chromosomensatzes weibliche Geschlechtsmerkmale ausbilden
Weiterlesen

Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI)

Forschungsprojekt über tierschutzgerechte Alternativen zur Kohlendioxid-Betäubung von Schlachtschweinen gestartet

Das Ziel des Verbundprojektes ist die Verbesserung des Tierschutzes, wobei auch eine hohe Fleischqualität sowie die gute Integrierbarkeit in bestehende Schlachtprozesse berücksichtigt werden
Weiterlesen

Magazin

Firmennews

Neuerscheinungen