Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat neuen Hauptsitz in Braunschweig bezogen

(01.07.2021) Anlässlich des Einzuges erklärte BVL-Präsident Friedel Cramer vor den Beschäftigten: „Endlich ist es soweit! Nach Jahren des Provisoriums freuen wir uns sehr, dass jetzt alle Braunschweiger BVL-Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter an einem Standort vereint sind. Ich bin sicher, die neuen kurzen Wege werden uns helfen, Zeit und Ressourcen zu sparen.“

Fortan finden die bisher auf zwei Standorte verteilten Abteilungen Pflanzenschutzmittel, Zentrale Dienste sowie der Leitungsbereich des BVL in Braunschweig unter einem Dach Platz. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen künftig in dem Neubau in der Bundesallee 51 gemeinsam ihrer Arbeit nach.




Innen ein moderner Verwaltungs- und Laborkomplex, außen viel Natur. Rund um das Gebäude bieten die frisch angelegten Blühwiesen mit etwa 1.500 Quadratmetern ein üppiges Nahrungsangebot für Wildbienen und andere Insekten.

Wegen der Covid-Pandemie müssen sich Interessierte noch etwas gedulden, bis sie den neuen BVL-Hauptsitz besichtigen können.

Geplant ist ein Tag der offenen Tür des Thünen-BVL-Campus‘ in 2022. Hierzu sagte Friedel Cramer: „Ich lade die Braunschweigerinnen und Braunschweiger schon jetzt herzlich ein, uns im kommenden Jahr in unserem neuen Domizil zu besuchen. Wir freuen uns auf Sie!“

Der künftige Hauptsitz des BVL wurde nach Plänen des Hamburger Architekturbüros a360.architekten errichtet. Das Gebäude besteht aus zwei gegeneinander versetzte Neubauten für den Verwaltungs- und Labortrakt. Durch verglaste Erschließungsgänge sind beide Gebäude miteinander und mit den beiden bestehenden Klinkergebäuden verbunden, deren Sanierung ebenfalls Teil des Bauvorhabens war.

Im September 2009 fand der Spatenstich zum Neubau statt. Ursprünglich sollte der Bau bis 2012 fertiggestellt sein. Die Insolvenz eines Bauträgers, über die Bauzeit gestiegene technische Anforderungen an die jederzeitige Verfügbarkeit des Rechenzentrums sowie diverse Baumängel, die u.a. eine Sanierung des Daches erforderlich machten, hatten die planmäßige Übergabe des Gebäudes an das BVL verzögert.



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