BfR kooperiert mit bulgarischer Behörde für Lebensmittelsicherheit

(25.11.2014) Das System der Lebensmittelsicherheit in Bulgarien stärken

Um die Lebensmittelsicherheit vom Feld bis zum Teller zu sichern, bedarf es eines ausgeklügelten Systems der Risikobewertung, des Risikomanagements und der Risikokommunikation.

“Bulgarien als relativ neues Mitglied der Europäischen Union hat hier schon große Anstrengungen unternommen“, sagte der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Professor Dr. Dr. Andreas Hensel anlässlich der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen dem Bundesinstitut für Risikobewertung, dem bulgarischen Landwirtschaftsministerium und der bulgarischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (BGFSA).

„Wir sind bestrebt, unser System der Lebensmittelsicherheit stetig zu verbessern. Ich bin mir sicher, dass diese Kooperation mit dem BfR uns dabei unterstützen wird“, fügte der Minister für Landwirtschaft und Lebensmittel Bulgariens, Vassil Groudev, hinzu.

Im Zentrum der Kooperation steht zunächst ein Projekt zur Sicherung der Qualität von Rohmilch, die von kleineren Betrieben in den Bergregionen Bulgariens erzeugt wird. Ein weiteres Ziel ist es, die Kooperation mit Überwachungslaboratorien in Bulgarien zu intensivieren.

Die von diesen Betrieben in den Bergregionen gewonnene Rohmilch erfüllt bisher noch nicht in vollem Umfang die Qualitätsstandards der Europäischen Union und darf daher nur im Inland vertrieben werden.

Ziel des Projektes ist es, auch diesen kleinen Betrieben zu ermöglichen, Rohmilch in einer Qualität zu produzieren, die den Europäischen Standards genügt. Immerhin tragen sie in erheblichem Umfang zur Versorgung der bulgarischen Bevölkerung mit Milch und Milchprodukten bei.

Ein weiteres Projekt ist der Ausbau von modernen und effizienten Laborstrukturen, die die Lebensmittel entlang der Kette vom Feld und Stall bis auf den Teller des Verbrauchers prüfen und überwachen. Das BfR wird bei diesen Optimierungen über gemeinsam veranstaltete Workshops und Schulungen mitwirken.




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