Der Vet-Simulator „Get Vet“

(25.09.2020) Normalerweise bin ich ja nicht auf dem allerneuesten Stand, wenn es um Computerspiele geht, aber so kam ich auch mal ganz nah an den Puls der Zeit – und entdeckte prompt das brandneue Tierärzte-Computerspiel „Get Vet“! Eine Kolumne von Dr. Dominique Tordy.

Es war ein Traum, Tierärztin zu werden.

Gemeinsam mit den Frauchen und Herrchen – so dachte ich – kämpft der Tierarzt (m/w/d) heldenhaft gegen üble Krankheiten und rettet die geliebten Tiere. Dabei ist dies nur ein Teil unserer Arbeit...

Auch vor der großen Computerspielmesse gamescom machte Corona nicht halt und die Veranstalter sahen sich gezwungen, ein online-Konzept zu entwickeln.

Normalerweise bin ich ja nicht auf dem allerneuesten Stand, wenn es um Computerspiele geht, aber so kam ich auch mal ganz nah an den Puls der Zeit – und entdeckte prompt das brandneue Tierärzte-Computerspiel „Get Vet“!

Die Demo-Version lief vielversprechend…

Zunächst darf ich mir einen Tierarzt-Avatar zusammenstellen. Meine Wahl fällt auf einen seriös wirkenden und dennoch sehr attraktiven Mann mit grau melierten Haaren, einem freundlichen Lächeln und einer Brille. Als Arbeitsuniform bekommt er per Mausklick einen blütenweißen Kittel angezogen. Ich wollte schon immer mal wie ein Klischee-Tierarzt aussehen!

Der Tag meines virtuellen Tierarztes beginnt mit der Wahl des Schwierigkeitsgrades:

Grad 1 bedeutet reine Terminsprechstunde und keine weiterführenden Untersuchungen. Auf der zweiten Schwierigkeitsstufe kommen immer wieder schwierigere Fälle in die Praxis, die das Zeitmanagement erschweren. Bei Grad 3 kommen zwischen den Terminen immer wieder „Notfälle“ in die Praxis, die schnell behandelt werden müssen, da es sonst Beschwerden oder sogar Todesfälle gibt, die Lebensenergie kosten. Bei 5 Beschwerden von Tierhaltern oder 3 Todesfällen unter den Patienten heißt es „Game over“.

Ich würde gern Schwierigkeitsgrad Nummer 2 ausprobieren, aber in der Demo-Version kann ich nur Grad 1 testen.

Grad 1 ist aber auch in anderen Aspekten stark vereinfacht. So stehen mir zum Beispiel die Tasten „Pause“, „Speichern“ und „Zurück“ zur Verfügung. Erstere ermöglicht es mir, etwas länger über eine Fragestellung nachzudenken, ohne dass es eine der unangenehmen Beschwerden gibt, die mich Lebensenergie kosten würden.

Die Tasten „Speichern“ und „Zurück“ ermöglichen es mir, eine Behandlung auszuprobieren und im Fall eines Misserfolgs (Beschwerde oder Todesfall) noch einmal zum Zeitpunkt des Speicherns zurückzuspringen.

So viel zur Demo-Version.

Für die kostenpflichtige Full Version haben die Spielemacher aber nicht nur weitere Schwierigkeitsstufen entwickelt. Es gibt auch die Möglichkeit, über mehrere Praxis-Tage hinweg Entwicklungspunkte in den Bereichen „Erfahrung“, „Geschicklichkeit“ und „Kommunikation“ zu sammeln. Außerdem kann mein Tierarzt-Avatar auch noch erfahrene TFAs oder Azubis einstellen, Ausstattungsgegenstände sammeln und im online Team-Play  Modus andere Spieler um Rat fragen.

Eines der interessantesten Spiele, denen ich in den letzten Jahren begegnet bin!

Wer es selbst einmal ausprobieren möchte, findet unter diesem Link alle Infos:

Get Vet!


Sie fühlen sich davon angesprochen? Denken ähnlich? Oder sind ganz anderer Meinung? Schreiben Sie uns, was Sie bewegt!

PS: Kennen Sie auch schon die neuen Websites DOG ROYALZ und CAT ROYALZ, auf denen sich Hunde und Katzen als Mitglieder registrieren lassen können. Highlight dabei ist die tiermedizinische Notfalldatenbank.

Titelbild: Sidney A. Tordy

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